Das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin (SEK Eutin) ist der größte stationäre geriatrische Versorger in der Region Ostholstein und gehört auch bundesweit zu den fünf größten derartigen Einrichtungen. Die Klinik wächst weiter und baut ihre geriatrischen Versorgungskapazitäten kontinuierlich weiter aus.
„Der bereits vollzogene Bettenausbau in unserer Geriatrie wird durch die Krankenhausreform und die aktuellsten Veränderungen in der Krankenhauslandschaft weiter verstärkt“, sagt Dirk Beutin, Geschäftsführer des SEK Eutin. Am letzten Donnerstag hatten Gutachter und Vertreter des Kieler Ministeriums für Justiz und Gesundheit den Trägern von Krankenhäusern in der Region erste Ansätze zu den voraussichtlichen Auswirkungen der Krankenhausreform auf die Versorgungslandschaft in der Region erläutert. Endgültige Entscheidungen sind durch das Ministerium noch nicht getroffen, aber die Zeichen stehen für das SEK Eutin auf Wachstum.
Die Klinik hat bereits mit Inbetriebnahme des Neubaus im letzten Jahr schrittweise die Bettenkapazität um 52 Prozent gesteigert (von ehemals 101 auf 154 Betten, davon 132 geriatrisch, 22 palliativmedizinisch). Denkbar sind nach internen Berechnungen des SEK Eutin weitere bis zu 50 geriatrische Betten, um die Versorgung in der Region dauerhaft sicherzustellen. „Diese dann über 180 geriatrischen Betten könnten im baulichen Bestand, durch die 2027 beginnende Umstrukturierung des Altbaus, ohne weitere Baumaßnahmen und daher sehr kostengünstig abgebildet werden“, so Beutin weiter.
Das SEK Eutin hatte erst im vergangenen Jahr einen Neubau in Betrieb genommen, in diesem Jahr laufen bereits die Planungen für die bauliche Umstrukturierung und Modernisierung des Bestandshauses. Voraussichtlich Anfang 2027 wird mit der Baumaßnahme begonnen.
Bereits in den Jahren 2019 bis heute 2026 ist die Anzahl an Mitarbeitenden im SEK Eutin um 71 Prozent gestiegen (von 155 auf heute 280 Mitarbeitende). Vor dem Hintergrund des stetig steigenden Bedarfs an geriatrischen Versorgungsleistungen in der Region wächst das Krankenhaus auch in Zukunft kontinuierlich weiter. Dafür benötige man neben baulichen Voraussetzungen vor allem Personal. „Wir stellen auch weiterhin in allen möglichen Bereichen, ob ärztlicher, pflegerischer oder therapeutischer Dienst oder in anderen Berufsgruppen neue Kolleginnen und Kollegen ein“, so Dirk Beutin. Seinen Mitarbeitenden könne das SEK Eutin neben einer modernen Arbeitsumgebung und wertschätzenden Kultur eine sichere berufliche Zukunftsperspektive bieten.
